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Schneespur

Kalkulationsrechner

Winterdienst-Kalkulationsrechner

Was können Sie für Winterdienst verlangen, ohne unter Wert zu arbeiten? Dieser Rechner geht von Ihren echten Selbstkosten aus, findet Ihren Break-even und leitet daraus einen Preis je Einsatz, Stunde und Saison ab. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Kalkulationshilfe, kein Angebot. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser; es wird nichts gesendet.

Warum „50 € pro Einsatz" oft Arbeit für umsonst ist

Viele Gelegenheits-Räumdienste nennen einen Preis aus dem Bauch: „Mach ich dir für 50 €." Gerechnet werden dabei meist nur Sprit und Salz — die teuren Posten bleiben unsichtbar. Vergessen werden vor allem:

  • Die eigene Arbeitszeit. Wer sich kein Gehalt auszahlt, setzt die eigene Stunde gern mit null an — und arbeitet damit unbezahlt. Der kalkulatorische Unternehmerlohn gehört in jede Kalkulation.
  • Abschreibung. Fahrzeug, Räumschild und Streuer kosten Geld, auch wenn die Rechnung längst bezahlt ist — der Wertverlust verteilt sich über die Nutzungsjahre auf jeden Einsatz.
  • Versicherung und Betrieb. Betriebshaftpflicht, Kfz-Versicherung, Lager und Verwaltung laufen das ganze Jahr — unabhängig davon, wie oft es schneit.
  • Das Wetterrisiko. In milden Wintern verteilen sich die Fixkosten auf wenige Einsätze. Wer pro Einsatz zu knapp kalkuliert, zahlt dann drauf.

Der Rechner unten macht genau diese versteckten Kosten sichtbar. Wenn Sie als Kunde stattdessen abschätzen wollen, was Winterdienst kostet, ist der Winterdienst-Kostenrechner die passende Seite.

Preis kalkulieren

Tragen Sie Ihre Kosten ein — einfach als Summe je Gruppe oder über „Einzelposten" im Detail. Der Rechner verteilt die Fixkosten auf Ihre Einsätze und schlägt Ihre Marge auf.

Eingaben fuer die Kalkulation

Setzt Steuersatz und Währung als Vorschlag — unten überschreibbar.

Kosten je Einsatz (variabel)

Kalkulatorischer Unternehmerlohn: Stundensatz × Stunden, z. B. 20 €/h × 2 h = 40. Häkchen weg = bewusst nicht einrechnen.

Einzelposten

Sprit und verbrauchsabhängiger Verschleiß pro Einsatz.

Fixkosten pro Jahr

Inkl. Lohnnebenkosten. 0 lassen, wenn Ein-Mann-Betrieb.

Einzelposten
Einzelposten
Einzelposten
Umlage & Marge

Hochrechnung der Saison; verteilt die Fixkosten auf den Einsatz.

Nur verrechenbare Stunden — nicht alle Anwesenheitsstunden.

Aufschlag auf die Selbstkosten (Markup), nicht Marge vom Preis: 25 % auf 112 € = 140 €.

Steuer
%

Standardsatz als Orientierung, Stand bitte prüfen — ohne Gewähr.

Realitäts-Check (optional)

Leer lassen, wenn nicht benötigt. Der Rechner zeigt, ob dieser Preis Ihre Selbstkosten deckt.

Unverbindliche Kalkulationshilfe

Selbstkosten / Saison
Break-even je Einsatz
Break-even je Stunde
Empf. Einsatzpreis (netto)
Empf. Stundensatz (netto)
Empf. Saisonpauschale (netto)
Einsatzpreis brutto (19 %)
Gewinn / Saison

Unverbindliche Kalkulationshilfe auf Basis Ihrer Eingaben. Keine Preisempfehlung, kein Angebot, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Ihr Ergebnis einordnen

Der Rechner zeigt zuerst Ihren Break-even: den Preis, der Ihre Selbstkosten gerade deckt. Alles darunter ist ein Verlustgeschäft, alles darüber Ihr Gewinn. Der optionale Realitäts-Check macht das greifbar: Tragen Sie ein, was Sie bisher verlangt haben — der Rechner sagt Ihnen, ob dieser Bauchpreis Ihre Kosten überhaupt deckt.

Das Ergebnis ist eine Kalkulationshilfe, keine Marktstatistik. Es sagt, was Sie verlangen müssten, um profitabel zu arbeiten — nicht, was andere verlangen. Ein belastbarer Marktpreis entsteht erst im Wettbewerb vor Ort.

Fixkosten und variable Kosten verstehen

Fixkosten (pro Jahr)

Kosten, die unabhängig von der Zahl der Einsätze anfallen: Versicherungen, Abschreibung auf Fahrzeug und Geräte, Lager, Verwaltung, Werbung, Software. Sie laufen auch im mildesten Winter — und müssen über die Einsätze einer Saison wieder hereinkommen.

Variable Kosten (pro Einsatz)

Kosten, die nur entstehen, wenn tatsächlich geräumt wird: Streusalz und Splitt, Sprit, verbrauchsabhängiger Verschleiß — und Ihre eigene Arbeitszeit je Einsatz. Je mehr Einsätze, desto höher die Summe.

Der kalkulatorische Unternehmerlohn

Ihre eigene Arbeitszeit ist kein Geschenk. Setzen Sie einen realistischen Stundensatz an und multiplizieren Sie ihn mit den Stunden je Einsatz. Genau dieser Posten entscheidet oft darüber, ob ein Räumdienst sich lohnt oder heimlich draufzahlt.

Abrechnungsmodelle aus Betriebssicht

Saisonpauschale

Planbarer Umsatz, unabhängig vom Wetter. Ihr Vorteil in milden Wintern, Ihr Risiko in schneereichen: Bei vielen Einsätzen arbeiten Sie womöglich unter Wert. Kalkulieren Sie die Pauschale auf einen realistischen, nicht den mildesten Winter.

Pro Einsatz

Der Umsatz koppelt sich an die Arbeit — leistungsgerecht, aber schwankend. Wichtig: Der Einsatzpreis muss anteilig auch Ihre Fixkosten tragen, nicht nur Salz und Sprit. Der Rechner verteilt die Fixkosten automatisch auf Ihre angenommene Einsatzzahl.

Stundensatz

Geeignet bei aufwändigen oder unregelmäßigen Flächen, setzt aber eine ehrliche Stundenerfassung voraus. Rechnen Sie nur verrechenbare Stunden, nicht jede Anwesenheits- oder Bereitschaftsminute.

Häufige Fragen zur Winterdienst-Kalkulation

Was kann ich für Winterdienst verlangen?
Das hängt von Ihren Selbstkosten ab — und die werden oft unterschätzt. Wer nur Sprit und Salz rechnet, übersieht die eigene Arbeitszeit, Abschreibung, Versicherung und Verwaltung. Der Rechner oben summiert Ihre Fix- und variablen Kosten, verteilt sie auf die Einsätze und schlägt Ihre gewünschte Marge auf. Heraus kommt eine unverbindliche Kalkulationshilfe — kein Festpreis und kein Angebot.
Wie berechne ich den Break-even im Winterdienst?
Der Break-even ist der Punkt, an dem ein Preis Ihre Selbstkosten gerade deckt — ohne Gewinn. Rechnerisch: alle Jahres-Fixkosten plus die variablen Kosten mal der Zahl der Einsätze, geteilt durch die Einsätze (oder die verrechenbaren Stunden). Erst ein Aufschlag darüber bringt Gewinn. Der Rechner zeigt den Break-even je Einsatz, je Stunde und für die ganze Saison getrennt aus.
Was ist der kalkulatorische Unternehmerlohn?
Das ist der Lohn für Ihre eigene Arbeitszeit — auch wenn Sie sich kein Gehalt auszahlen. Genau dieser Posten ist der häufigste blinde Fleck im Nebenerwerb: „Ich mach das nebenbei" heißt oft, dass die eigene Stunde mit null angesetzt wird. Im Rechner ist die eigene Arbeitszeit deshalb standardmäßig aktiv. Wer sie nicht einrechnen will, schaltet sie bewusst ab.
Was bedeutet Aufschlag auf die Selbstkosten — und ist das die Marge?
Nicht ganz. Der Rechner arbeitet mit einem Aufschlag (Markup) auf die Selbstkosten: 25 % Aufschlag auf 112 € Kosten ergeben 140 € Preis. Das ist nicht dasselbe wie „25 % Marge vom Preis" — die läge höher. Wir nutzen bewusst die Aufschlags-Formel, weil sie von Ihren tatsächlichen Kosten ausgeht statt vom Wunschpreis.
Wie ist die Abschreibung von Fahrzeug und Geräten zu berücksichtigen?
Größere Anschaffungen wie Fahrzeug, Räumschild oder Streuer zahlen sich nicht in einer Saison ab. Sie verteilen die Anschaffungskosten über die Nutzungsjahre: Anschaffungspreis geteilt durch die geschätzte Nutzungsdauer ergibt den jährlichen Abschreibungsbetrag, der in die Fixkosten gehört. So fließt der Wertverlust anteilig in jeden Einsatz ein.
Saisonpauschale, Abrechnung pro Einsatz oder Stundensatz — was ist aus Betriebssicht sinnvoll?
Jedes Modell verlagert das Wetterrisiko anders. Die Saisonpauschale gibt Ihnen planbaren Umsatz, aber in schneereichen Wintern arbeiten Sie womöglich unter Wert. Die Abrechnung pro Einsatz koppelt den Umsatz an die Arbeit, schwankt aber stark. Der Stundensatz eignet sich bei aufwändigen Flächen, setzt aber eine ehrliche Stundenerfassung voraus. Der Rechner gibt für alle drei einen Preis aus, damit Sie vergleichen können.
Werden meine Eingaben gespeichert oder gesendet?
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Es gibt kein Eingabefeld für persönliche Daten, keine Übertragung an einen Server und keine Anfrage-Funktion. Wir betreiben selbst keinen Winterdienst — der Rechner ist ein reines Kalkulationswerkzeug.
Was hat ein Kalkulationsrechner mit einer Winterdienst-Software zu tun?
Wer einen Preis kalkuliert, will ihn später auch sauber abrechnen können. Genau dafür dokumentiert Schneespur jeden Einsatz nachvollziehbar — mit GPS-Track, Wetterdaten und PDF-Nachweis. Die Kalkulation sagt, was Sie verlangen sollten; die Dokumentation belegt, dass Sie die Leistung erbracht haben. Mehr dazu im Abschnitt weiter unten.

Vom kalkulierten Preis zur sauberen Abrechnung

Eine gute Kalkulation sagt Ihnen, was Sie verlangen sollten. Die andere Hälfte ist, die erbrachte Leistung so zu dokumentieren, dass Sie sie abrechnen und im Streitfall belegen können. Genau dafür ist Schneespur gedacht — eine quelloffene Winterdienst-Software, die jeden Einsatz festhält: mit GPS-Track, unabhängigen Wetterdaten zum Einsatzzeitpunkt und einem PDF-Einsatznachweis. So wird aus „geräumt" ein belegbarer Vorgang — und aus Ihrer Kalkulation eine Rechnung, die Sie begründen können. Mit den Auswertungen sehen Sie nach der Saison, ob Ihre Annahmen gestimmt haben, und kalkulieren das nächste Jahr genauer.

Hinweis

Unverbindliche Kalkulationshilfe auf Basis Ihrer Eingaben. Keine Preisempfehlung, kein Angebot, keine Rechts- oder Steuerberatung. Ein etwaiger Regionalvergleich beruht auf einer kleinen, nicht repräsentativen Stichprobe öffentlich dokumentierter Anbieterpreise. Tatsächliche Preise hängen von Ort, Anbieter, Witterung und Vertrag ab.

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