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Schneespur

Open Source

Der Quellcode liegt offen auf GitHub.

Schneespur steht unter der GNU Affero General Public License v3 (AGPLv3). Jeder kann den Code lesen, prüfen und im eigenen Betrieb nutzen — ohne Lizenzgebühr.

Warum das für Ihren Betrieb wichtig ist

Open Source ist hier kein Manifest, sondern eine pragmatische Entscheidung. Vier Konsequenzen, die im Code überprüfbar sind.

  • Code ist überprüfbar

    Jeder Code-Pfad ist nachprüfbar — etwa von Ihrem IT-Bekannten oder einem externen Gutachter. Es gibt keine versteckte Logik, keine "Source available, ask for key"-Tricks.

  • Lock-in ist ausgeschlossen

    Wenn der Hersteller verschwindet, läuft Ihre installierte Version weiter. Andere Entwickler können den Code übernehmen — die Software stirbt nicht mit dem Anbieter.

  • Keine versteckte Telemetrie

    Was die Software nach Hause meldet, sehen Sie im Code. Konkret: nichts. Die einzige optionale Netzwerkverbindung ist die tägliche Update-Prüfung.

  • Keine künstliche Alterung

    Es gibt kein "End of Life" durch Hersteller-Entscheidung. Auch eine ältere Version bleibt nutzbar, solange Sie selbst weiterbetreiben.

Was die AGPLv3 erlaubt — und was sie verlangt

Die Affero-Variante der GPL hat einen wichtigen Zusatz für Webanwendungen: sie verhindert, dass jemand eine geschlossene Cloud-Version baut, ohne die Änderungen offenzulegen.

  • Sie dürfen Schneespur frei nutzen

    Für Ihren eigenen Betrieb — ohne Lizenzgebühr, ohne Begrenzung der Fahrer- oder Kundenanzahl, ohne Vertragsbindung.

  • Sie dürfen den Code modifizieren

    Anpassungen für den internen Gebrauch sind uneingeschränkt erlaubt. Sie können Funktionen ändern, ergänzen oder entfernen.

  • Sie dürfen Schneespur weitergeben

    Originale Version oder modifizierte Version — die Weitergabe ist erlaubt, sofern Sie die Lizenz beibehalten.

  • Sie müssen Änderungen offenlegen, falls Sie als Web-Service anbieten

    Wer eine modifizierte Schneespur-Version als Dienst für Dritte betreibt (etwa als Mehrkunden-Plattform), muss seine Änderungen unter AGPLv3 ebenfalls veröffentlichen. Das verhindert, dass eine geschlossene Cloud-Version entsteht.

  • Sie müssen die Lizenz beibehalten

    Schneespur kann nicht in eine proprietäre Lizenz umgewandelt werden. Wer den Code übernimmt, übernimmt auch das Copyleft.

Vollständiger Lizenztext: die Datei LICENSE im Quellcode-Repository.

Was Open Source hier nicht bedeutet

Drei Missverständnisse, die immer wieder auftauchen.

  • Kein "Vote für jedes Feature"

    Open Source heißt nicht, dass jeder Pull-Request automatisch akzeptiert wird. Beiträge sind willkommen, durchlaufen aber Review — die Richtung des Projekts entscheidet der Maintainer.

  • Keine Versprechen ohne Premium

    Optionale Premium-Module sind in Zukunft denkbar. Die Grundsoftware bleibt vollständig frei nutzbar — ohne Module funktioniert Schneespur heute schon komplett.

  • Keine Pflicht zu kostenlosem Support

    Open Source bedeutet, dass der Code öffentlich ist — nicht, dass jede Frage einzeln beantwortet wird. Support läuft über GitHub-Issues und die integrierte Dokumentation.

Transparenz, die mit GitHub kommt

  • Public Roadmap: Was geplant ist, steht im Repository — ohne Phantasie-Termine.
  • Public Changelog: Jede Version hat einen sichtbaren Verlauf. Breaking Changes sind markiert, sicherheitsrelevante Fixes hervorgehoben.
  • Issue-Tracker: Bugs und Feature-Wünsche werden öffentlich diskutiert. Nichts verschwindet in einem internen Helpdesk.
  • Signierte Releases: Jedes Update ist Ed25519-signiert. SHA-256-Prüfsummen stehen neben jeder Release-Datei.

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Selbst nachsehen.

Der direkteste Vertrauenstest: einmal in den Code schauen. Das Repository enthält die Software, die LICENSE-Datei und die Dokumentation.