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Schneespur

Lager

Kategorie:
Materialwirtschaft
Version:
1.2.5
Veröffentlicht:
26.07.2026

Streusalz, Splitt, Schaufeln und Handschuhe als nachvollziehbarer Materialbestand — über mehrere Standorte hinweg, vom Hauptlager bis zum einzelnen Fahrzeug oder Fahrer. Jede Lieferung, Umlagerung, jeder Verbrauch und jede Ausgabe ist eine einzelne Buchung; der Bestand wird aus deren Summe errechnet und nicht von Hand gepflegt. Der Fahrer bucht seinen Verbrauch im laufenden Einsatz in der App, der Betrieb sieht Materialkosten je Einsatz und Kunde, den Lagerwert und die fällige Nachbestellung.

Wer hat wann wo wie viel verbraucht?

In vielen kleinen Betrieben läuft es so: Der Chef kauft Salz sackweise, die Fahrer nehmen sich, was sie brauchen. Irgendwann ist die Palette leer — meist nachts, mitten im Einsatz, wenn kein Händler mehr liefert. Was ein Einsatz an Material gekostet hat, wird geschätzt. Und die Schaufel, die im März jemand mitgenommen hat, taucht im nächsten Winter nicht wieder auf.

Das Modul Lager führt für dieses Material dieselbe Art von Aufzeichnung, die Schneespur für Einsätze führt: eine nachvollziehbare Spur statt einer Schätzung.

Der Bestand wird errechnet, nicht gepflegt

Jede Lieferung, jede Umlagerung, jeder Verbrauch, jede Ausgabe und jede Rückgabe ist eine einzelne Zeile im Bewegungsprotokoll. Der Bestand ist keine Zahl, die jemand fortschreibt — er ist die Summe aller Bewegungen. Deshalb kann er nicht stillschweigend falsch werden.

Nichts wird gelöscht: Eine Fehlbuchung wird storniert, und beide Zeilen bleiben sichtbar. Gefiltert wird nach Artikel, Standort, Fahrer, Bewegungsart und Zeitraum.

Bewegungsprotokoll, gefiltert auf den Artikel Auftausalz: von unten nach oben ein Wareneingang über 1.000 kg, vier Verbrauchsbuchungen mit Bezug zu den Einsätzen 1, 2, 5 und 6 sowie eine Umlagerung, die als Abgang im Hauptlager und als Zugang auf dem Streuwagen erscheint.
Ein Artikel über die Saison: Der aktuelle Bestand ergibt sich aus diesen Zeilen. Die Umlagerung erzeugt zwei davon — Abgang und Zugang. Groß ansehen

Was liegt wo?

Hauptlager, jedes Fahrzeug und jeder Fahrer sind eigene Standorte mit eigenem Bestand. Artikel legen Sie selbst an: Schüttgut in Kilogramm, Flüssigkeit in Litern, Werkzeug in Stück — was der Betrieb eben führt.

Bestandstabelle mit den Spalten Hauptlager, Streuwagen 1, Pritsche 2, drei Fahrern und einer Gesamtspalte. Gruppiert nach Streumittel und Ausrüstung, mit Zeilen für Auftausalz, Splitt, Streusalz Sackware, Schneeschaufel und Winterhandschuhe.
Eine Tabelle beantwortet die wichtigste Frage. Links im Menü meldet „Bestand niedrig“, dass ein Artikel unter seinen Meldebestand gefallen ist. Groß ansehen

Der Fahrer bucht im laufenden Einsatz

Der Verbrauch wird dort erfasst, wo er entsteht — in der Fahrer-App, während der Einsatz läuft. Kein Zettel, kein Nachtragen am nächsten Morgen. Große Tasten, mit Handschuhen bedienbar.

  • Feste Mengen-Vorgaben per Fingertipp, etwa „1 Sack“.
  • „Wie letztes Mal“ übernimmt die letzte Menge dieses Fahrzeugs.
  • Unter dem Feld steht, was danach noch auf dem Fahrzeug ist.
  • Abgebucht wird vom Fahrzeug, nicht aus einem Gesamttopf.
Fahrer-App bei laufendem Einsatz für Stadtwerke Musterstadt: unter Fotos und Notizen der Abschnitt Verbrauch erfassen mit Umschalter zwischen Fahrzeug und Fahrer, zwei Schaltflächen „Wie letztes Mal“, der Artikelauswahl Auftausalz, einem Mengenfeld mit Plus und Minus, der Vorgabe „1 Sack“ und dem Hinweis „Bestand: 37,5 kg, nach Abgang: 12,5 kg“.
Der Verbrauch sitzt im selben Bildschirm wie Fotos und Notizen — ein Arbeitsgang, nicht zwei. Groß ansehen

Nachbestellen, bevor die Palette leer ist

Je Artikel lässt sich ein Meldebestand hinterlegen. Wird er unterschritten, meldet sich das System und der Artikel landet auf der Nachbestell-Liste — gruppiert nach Lieferant, mit dem letzten Einkaufspreis und einer Vorschlagsmenge aus Zielbestand minus Ist. Ein Klick schickt dem Lieferanten eine Mail mit allen offenen Positionen.

Nachbestell-Liste, gruppiert unter dem Lieferanten Streugut Süd GmbH: Auftausalz mit 160 kg Bestand im Hauptlager, letztem Preis von 0,15 Euro je Kilogramm und einer vorgeschlagenen Menge von 840 kg, dazu Schaltflächen zum Versand per E-Mail und zum Markieren als bestellt.
Ein Einkaufszettel, keine Bestellabwicklung — die Bestellung selbst lösen Sie wie gewohnt beim Händler aus. Groß ansehen

Benachrichtigt wird per E-Mail und im Dashboard. Wer das Modul Telegram installiert hat, bekommt die Meldung zusätzlich aufs Telefon. Umgekehrt fordert ein Fahrer über die App Nachschub an, wenn ihm unterwegs das Material ausgeht.

Was hat der Einsatz gekostet?

Jede Verbrauchsbuchung trägt ihren Materialwert. Daraus entstehen Auswertungen pro Einsatz, pro Kunde und pro Zeitraum — und auf Wunsch eine Zeile auf dem Auftragsbericht, den der Kunde bekommt. Bewertet wird mit gleitendem Durchschnittspreis, dem für Schüttgut üblichen Verfahren.

Auswertung Kosten pro Einsatz: fünf Zeilen mit Einsatznummer, Datum, Kunde samt Objekt und Materialkosten — etwa 37,80 Euro für 150 kg Auftausalz und 60 kg Splitt bei den Stadtwerken Musterstadt.
Materialkosten je Einsatz, mit den Mengen, aus denen sie entstanden sind. Groß ansehen

Lagerwert, Inventur und Saisonabschluss

Der Lagerwert in Euro, gesamt und je Kategorie, aufklappbar bis zum einzelnen Artikel. Die geführte Inventur nimmt alle gezählten Mengen auf und bucht die Differenzen in einem Rutsch, mit Differenzbericht. Dazu ein Assistent für Anfang und Ende der Wintersaison. Alles als CSV und PDF exportierbar — für den Steuerberater.

Ansicht Lagerwert: gesamter Lagerwert von 592,92 Euro, aufgeteilt in Verbrauchsmaterial und Ausrüstung, darunter eine aufklappbare Tabelle nach Kategorie mit Menge und Wert in Euro sowie Schaltflächen für CSV- und PDF-Export.
Bewerteter Bestand zum Stichtag — die Grundlage, die der Steuerberater zum Jahresabschluss braucht. Groß ansehen

Ausrüstung ausgeben und zurückbekommen

Werkzeug und Schutzkleidung laufen über dieselbe Mechanik wie Verbrauchsmaterial, nur mit anderem Ende: Ausgabe an einen Fahrer, Rückgabe ins Lager, Abschreibung bei Verlust oder Bruch. Eine Übersicht zeigt, wer gerade was hat und seit wann. Der Fahrer sieht seine Ausrüstung in der App und gibt sie dort selbst zurück.

Fahrer-App, Ansicht „Meine Ausrüstung“: zwei Karten für eine Schneeschaufel und ein Paar Winterhandschuhe, jeweils mit Mengenfeld und der Schaltfläche „Zurückgeben“.
Was auf den Fahrer läuft — und der Weg zurück, ohne Umweg über das Büro. Groß ansehen

Was das Modul nicht macht

Damit Sie vorher wissen, woran Sie sind:

  • Keine Bestellabwicklung. Die Nachbestell-Liste ist ein Einkaufszettel — keine Bestellungen, keine Auftragsbestätigungen, keine Rechnungsprüfung.
  • Kein Barcode- oder QR-Scanner. Erfasst wird über die Oberfläche.
  • Keine Chargenverfolgung. Salz ist Salz; das Modul führt keine Lieferlose und keine Haltbarkeiten.
  • Keine Einheitenumrechnung. Ein Artikel hat genau eine Einheit. Wer in Säcken denkt, führt Säcke; wer in Kilo denkt, führt Kilo.
  • Kein Einblick für Kunden. Verbrauchsdaten bleiben intern. Nur die Materialkosten-Zeile auf dem Auftragsbericht lässt sich zuschalten.

So richten Sie es ein

  1. Modul herunterladen und installieren (siehe „Installation“ unten).
  2. Artikel anlegen — Name, Einheit, Kategorie und die Frage, ob der Artikel verbraucht oder ausgegeben wird.
  3. Anfangsbestand erfassen: einmal aufnehmen, was heute im Lager liegt. Ab da rechnet das Modul selbst weiter.
  4. Optional Meldebestand und Lieferant je Artikel hinterlegen — erst damit entsteht die Nachbestell-Liste.

Neun einzeln vergebbare Rechte steuern, wer Artikel bearbeiten, Wareneingänge buchen, korrigieren, umlagern, Verbrauch erfassen oder Ausrüstung ausgeben darf. Ein Fahrer, der nur seinen Verbrauch bucht, braucht keinen Zugriff auf den Lagerwert.

Warum diese Funktionen ein Modul geworden sind und nicht Teil des Kerns, steht im Blog: Das Lager-Modul ist da — und warum es nicht im Kern steckt.

Die Datei im Überblick

Größe
380 KB
Prüfsumme (SHA-256)
c94266187470057d885a4cdeb7fe7aa40f099d2207d442a1e1668a07c2a3f499

Wenn Sie sicher sein wollen, dass die heruntergeladene Datei unverändert ist, vergleichen Sie diesen Wert mit der Prüfsumme Ihrer Datei. Für die Installation ist das nicht nötig.

Installation

  1. Direkt im Admin-Menü „Module" innerhalb der laufenden Schneespur-Installation.
  2. Manuell: Modul herunterladen, per FTP in den Ordner modules/ der Installation kopieren.

Allgemeine Hinweise zur Schneespur-Installation: /installation/

Download

Die Datei liegt auf dem Entwickler-Server jenni.noschmarrn.dev. Beide Schaltflächen öffnen dort eine externe Seite in einem neuen Tab.

Schneespur ausprobieren: herunterladen und selbst installieren — oder 48 Stunden lang eine eigene Demo nutzen.

Beides kostenlos — Schneespur steht unter der AGPLv3, die Demo endet nach 48 Stunden von selbst.

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