Funktion
Foto-Belege
Fünf Aufnahmen pro Einsatz — typischerweise „vorher" und „nachher". Skalierung, Thumbnails und optionales Overlay laufen automatisch. Aufbewahrt wird so lange, wie nötig — und keine Stunde länger.
Was das Foto-System leistet
Vier Eigenschaften, die nicht nach Foto-App klingen, im Dokumentations-Alltag aber Arbeit sparen.
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Bis zu fünf Fotos pro Einsatz
Typisch sind: Zustand vor dem Räumen, Zustand danach, Besonderheiten wie Glatteis-Stellen oder Hindernisse. Mehr als fünf Aufnahmen sind selten sinnvoll und wären eher Daten-Lärm.
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Automatische Skalierung
Originale werden auf maximal 1920 Pixel an der längeren Kante skaliert. Das spart Speicherplatz auf dem Webhosting und beschleunigt die Auslieferung an Kunden im Portal.
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Thumbnails für Übersichten
Jedes Foto bekommt ein 300-Pixel-Thumbnail für Listenansichten und das PDF-Layout. Die Generierung läuft im Hintergrund über die PHP-GD-Erweiterung.
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Overlay mit Zeit und GPS (optional)
Auf Wunsch werden Zeitstempel und GPS-Koordinaten als Overlay in das Foto eingebrannt. Das macht das einzelne Foto plausibler — ersetzt aber keine forensische Begutachtung.
Wo Fotos sichtbar sind
Sichtbarkeit ist nicht binär — je nach Bereich gibt es Voll-Vorschau, Thumbnail oder eingebettete PDF-Variante.
| Bereich | Sichtbarkeit |
|---|---|
| PDF-Einsatznachweis | Fotos werden mit Thumbnails im PDF eingebettet und sind druckbar enthalten. |
| Kundenportal | Pro Kunde konfigurierbar — manche Auftraggeber wollen Fotos sehen, andere nicht. |
| Admin-Bereich | Vollständige Vorschau der Originale, mit Metadaten und Möglichkeit zum Einzel-Download. |
| Auswertungen und Berichte | Fotos erscheinen in Einzelnachweisen, aber nicht in aggregierten Auswertungen — dort zählt die Anzahl, nicht der Bildinhalt. |
Aufbewahrung — so lange wie nötig
Fotos sind personenbezogene Daten, sobald Personen oder identifizierbare Orte erkennbar sind. Die Aufbewahrung folgt deshalb denselben Regeln wie die übrigen Einsatzdaten.
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Standard: drei Jahre
Fotos folgen der allgemeinen Aufbewahrungsfrist für Einsatzdaten — typischerweise drei Jahre, entsprechend der Verjährungsfrist für Verkehrssicherungspflicht-Ansprüche.
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Anonymisierung bleibt sichtbar
Wird ein Fahrer anonymisiert, bleiben die zugehörigen Fotos als Nachweis erhalten — die Verbindung zur Person wird unkenntlich.
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Löschung am Ende der Frist
Mit Ablauf der Frist werden Fotos automatisch gelöscht — gemeinsam mit den zugehörigen Einsatzdaten. Aggregierte Statistiken bleiben erhalten.
Was Foto-Belege nicht sind
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Keine gerichtsfeste Authentizität
Ein eingebranntes GPS-Overlay erhöht die Plausibilität, ersetzt aber keine forensische Authentizitätsprüfung. Die rechtliche Beweiskraft beurteilt im Zweifelsfall ein Gericht.
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Keine Cloud-Foto-Bibliothek
Schneespur ist kein Bilder-Archiv für allgemeine Betriebs-Fotos. Aufnahmen sind immer einem konkreten Einsatz zugeordnet.
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Keine automatische Bilderkennung
Es gibt keine KI, die „erkennt", ob ordnungsgemäß geräumt wurde. Die Bewertung des Bildinhalts bleibt menschliche Aufgabe.
Fragen zu Foto-Belegen
- Wo werden die Fotos gespeichert?
- Auf dem eigenen Webhosting im Dateisystem von Schneespur. Nicht in einer Cloud, nicht bei einem Drittanbieter.
- Welche Formate werden unterstützt?
- JPEG und PNG. Andere Formate werden vom Smartphone üblicherweise nicht für Fotos erzeugt und sind daher nicht relevant.
- Was bewirkt das GPS-Overlay genau?
- Zeitstempel und GPS-Koordinaten werden in den Bildinhalt eingebrannt — sichtbar im Bild, nicht nur in den EXIF-Daten. So bleiben sie auch bei Weitergabe als JPEG-Datei erhalten.
- Werden EXIF-Daten der Original-Fotos entfernt?
- Die ursprünglichen EXIF-Daten (Zeitstempel, GPS aus Kamera-App) bleiben standardmäßig erhalten. Sie sind ein zusätzlicher Datenpunkt — die Wahrheit über den Einsatz liegt in der Datenbank, nicht in den EXIF-Tags.
- Wie viele Fotos kann ich insgesamt speichern?
- Es gibt keine künstliche Grenze — nur die Festplattenkapazität des Webhosters. Bei fünf Fotos pro Einsatz und typischen Einsatz-Zahlen reicht ein gewöhnliches Hosting-Paket über viele Jahre.