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Schneespur
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Betrieb & Self-Hosting

Systemvoraussetzungen

Was ein Webhosting mitbringen muss, damit Schneespur darauf läuft: PHP-Version, Datenbank, PHP-Erweiterungen, Cron-Unterstützung — und was ausdrücklich nicht nötig ist.

Schneespur ist dafür gebaut, auf gewöhnlichem Webhosting zu laufen — auf demselben Hosting, das ein Betrieb ohnehin für seine Firmenwebsite nutzt. Diese Seite nennt die technischen Voraussetzungen, damit Sie vor der Installation prüfen können, ob Ihr Hosting genügt.

Mindest-Voraussetzungen

AnforderungWert
PHP8.2 oder höher
DatenbankMySQL 5.7+ oder MariaDB 10.3+
PHP-Erweiterungenpdo_mysql und gd
HintergrundaufgabenUnterstützung für Cron-Jobs
DateizugriffFTP-Zugang oder ein Dateimanager

Die meisten Shared-Hosting-Anbieter erfüllen das standardmäßig. Anbieter wie Strato, IONOS oder All-Inkl bringen die nötige PHP- und Datenbank-Ausstattung für wenige Euro im Monat mit.

Die Erweiterung gd wird für die Bildverarbeitung der Einsatz-Fotos gebraucht, pdo_mysql für den Datenbankzugriff. Beide sind auf typischem PHP-Hosting bereits aktiv.

Empfohlen, aber nicht zwingend

Die oben genannten Werte sind das Minimum. Frischere Versionen laufen ebenso und sind die Basis, auf der Schneespur entwickelt wird:

  • Datenbank: MySQL 8.0 bzw. MariaDB 10.6
  • PHP: eine aktuell gepflegte 8.x-Version

Wer die Wahl hat, fährt mit den neueren Versionen am ruhigsten — sie erhalten am längsten Sicherheitsupdates.

Was ausdrücklich nicht nötig ist

Schneespur ist bewusst so gebaut, dass es ohne Server-Administration auskommt:

  • Kein SSH-Zugang. Die Installation läuft über einen Browser-Assistenten.
  • Kein Docker, kein eigener Server, kein VPS. Gewöhnliches Shared-Webhosting genügt.
  • Kein Root-Zugang. Es werden keine Systempakete installiert.
  • Kein dauerhaft laufender Hintergrundprozess. Statt eines queue:work-Daemons, den ein Shared-Hoster nach wenigen Minuten beenden würde, erledigt Schneespur alle wartenden Aufgaben bei jedem Cron-Lauf und beendet sich dann wieder.

Wer einen Root-Server oder VPS besitzt, kann ihn natürlich verwenden — Pflicht ist er nicht.

Der eine Cronjob

Die einzige laufende Voraussetzung über das Hosting hinaus ist ein Cron-Job. Schneespur nutzt einen einzigen Cronjob, der jede Minute ausgeführt wird; daraus werden alle Hintergrundaufgaben gesteuert:

  • Wetterdaten abrufen — automatisch bei Einsatzstart und -ende
  • E-Mail-Benachrichtigungen versenden — asynchron nach Einsatzabschluss
  • Datenbereinigung — abgelaufene Einsatzdaten nach Ablauf der konfigurierten Aufbewahrungsfrist aggregieren und löschen
  • Update-Prüfung — täglich prüfen, ob eine neue Version verfügbar ist
  • Cron-Heartbeat — die Statusprüfung, ob der Cronjob selbst korrekt läuft

Wenn der Cronjob einmal aussetzt

Läuft der Cronjob vorübergehend nicht — etwa weil das Hosting kurz nicht erreichbar war —, gehen keine Daten verloren. Einsätze werden weiterhin korrekt erfasst; Wetterdaten und Benachrichtigungen werden beim nächsten Lauf nachgeholt. Das Dashboard zeigt an, ob der Cronjob korrekt läuft, sodass ein dauerhaftes Problem sichtbar wird.

Wie es weitergeht

Sind die Voraussetzungen erfüllt, führt ein Browser-Assistent durch die Erst-Einrichtung; die Installation dauert in der Regel etwa zehn Minuten. Den Schritt-für-Schritt-Ablauf finden Sie auf der Seite Installation. Warum Schneespur überhaupt auf eigenem Hosting läuft und was daraus folgt, erklärt die Seite Self-Hosting.