Self-Hosted Winterdienst Software
Auf Ihrem Webhosting — nicht in fremder Cloud
Schneespur läuft auf gewöhnlichem PHP-Webhosting bei deutschen Anbietern. Sie kontrollieren die Daten, Sie entscheiden über Updates, und der monatliche Abo-Stress entfällt komplett.
Was Self-Hosting konkret heißt
Drei Punkte, die den Unterschied zur Cloud-SaaS-Software ausmachen — alles drei sind im Code nachprüfbar.
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Software liegt auf Ihrem Server
Sie laden Schneespur einmal als Archiv herunter und legen es per FTP in Ihr Webhosting. Die Anwendung läuft auf dem Server, den Sie ohnehin für Ihre Website oder E-Mails haben — keine zusätzliche Infrastruktur.
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Daten liegen in Ihrer Datenbank
Die MySQL-Datenbank gehört zu Ihrem Webhosting-Paket. Schneespur legt die Tabellen selbst an; alle Einsatzdaten, Fahrer-Profile, Kunden und GPS-Punkte sind in dieser Datenbank — nirgendwo anders.
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Sie sind selbst Verantwortlicher
Im DSGVO-Sinne sind Sie der Verantwortliche für die Daten — nicht ein Cloud-Anbieter, der als Auftragsverarbeiter zwischen Ihnen und den Daten sitzt. Damit entfällt der Auftragsverarbeitungsvertrag mit einem Software-Anbieter; ein AV-Vertrag mit dem Webhoster bleibt davon unberührt.
Vier Vorteile, die direkt im Betrieb ankommen
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Kein Vendor-Lock-in
Verschwindet der Software-Hersteller, läuft Ihre Installation weiter. Sie sind nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden, der Sie auf eine bestimmte Cloud zwingt.
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Keine künstliche Alterung
Es gibt kein „End of Life" durch Anbieter-Entscheidung. Eine ältere Version bleibt nutzbar, solange Sie sie selbst betreiben — Sicherheits-Updates entscheiden Sie.
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Datenkontrolle
Bei rechtlichen Anfragen oder DSGVO-Auskünften müssen Sie nicht erst einen Cloud-Anbieter kontaktieren. Die Daten liegen auf Ihrem Webhosting, der Export ist eine Sache von Sekunden.
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Keine Monatsabos
Sie zahlen keine Lizenz pro Nutzer, pro Fahrzeug oder pro Einsatz. Die Webhosting-Kosten haben Sie ohnehin — typischerweise drei bis fünf Euro pro Monat, unabhängig davon, ob Schneespur läuft.
Deutsche Hoster, die Schneespur laufen lassen
Fünf Anbieter, bei denen die Voraussetzungen standardmäßig erfüllt sind. Die Erwähnung ist eine Beobachtung, kein Werbe- oder Partnerverhältnis.
| Hoster | Region | Notiz |
|---|---|---|
| Strato | Deutschland | PHP-Version umstellbar, Cron-Job im Standardpaket. |
| IONOS | Deutschland | PHP 8.2+ über Hosting-Konsole, Cron im Web-Interface. |
| All-Inkl | Deutschland | Großzügige Cron-Konfiguration im KAS. |
| Hetzner Webhosting | Deutschland | Deutsches Rechenzentrum, PHP-Versionen über konsoleH. |
| Mittwald | Deutschland | Managed Hosting mit aktueller PHP-Standardversion. |
Sorgen, die zu Recht aufkommen — und ihre Antworten
Vier Bedenken, die regelmäßig vor der Self-Hosting-Entscheidung stehen. Die Antworten sind ehrlich, nicht beschönigend.
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„Ich bin kein IT-Profi."
Self-Hosting bei Schneespur heißt nicht Linux-Server administrieren. Es heißt: ein normales Webhosting-Paket bei einem deutschen Anbieter, FTP-Upload, dem Browser-Assistenten folgen. Wer eine WordPress-Seite installieren kann, kann auch Schneespur installieren.
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„Was ist mit Sicherheits-Updates?"
Schneespur prüft täglich auf neue Versionen und meldet Updates im Admin-Bereich. Per Klick wird das signierte Update geprüft und installiert. Kein FTP nötig, keine Kommandozeile, keine manuelle Patch-Arbeit.
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„Was, wenn der Server ausfällt?"
Webhosting-Anbieter wie Strato oder Hetzner haben deutlich höhere Verfügbarkeit als Heim-Server. Backups laufen über die Backup-Funktion des Hosters und über die Schneespur-Datenexport-Funktion — beides empfohlen.
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„Kann ich später migrieren?"
Ja. Die MySQL-Datenbank ist Standard, das Datei-Layout ist offen dokumentiert. Ein Umzug zu einem anderen Webhosting ist ein FTP-Transfer plus Datenbank-Export-Import.
Fragen zum Self-Hosting
- Muss ich einen eigenen Server haben?
- Nein. Self-Hosting heißt bei Schneespur: ein Webhosting-Paket bei einem Anbieter wie Strato, IONOS oder Hetzner — keine eigene Hardware, kein Root-Server, kein Linux-Wissen erforderlich.
- Welche Hosting-Voraussetzungen gibt es?
- PHP 8.2+, MySQL 5.7+ (oder MariaDB 10.3+), die PHP-Erweiterungen pdo_mysql und gd, sowie Cron-Job-Unterstützung. Diese Anforderungen sind in fast allen deutschen Shared-Hosting-Paketen Standard.
- Was kostet das Hosting?
- Typischerweise drei bis fünf Euro pro Monat — das übliche Webhosting-Paket. Diese Kosten haben viele Betriebe ohnehin für die eigene Website oder E-Mail-Adressen.
- Ist Self-Hosting datenschutzfreundlicher?
- Die Datenflüsse sind transparenter, weil sie nicht durch fremde Cloud-Systeme laufen. Im DSGVO-Sinne entfällt der Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Software-Anbieter. Der Webhoster bleibt aber ein eigener Auftragsverarbeiter — ein AV-Vertrag mit dem Hoster ist zu empfehlen.
- Was passiert, wenn der Hersteller verschwindet?
- Ihre installierte Version läuft weiter. Da der Quellcode auf GitHub offen liegt, können andere Entwickler den Code übernehmen — Schneespur kann nicht „abgeschaltet" werden.
- Kann ich Schneespur auch in der Cloud laufen lassen?
- Ja, auf einem eigenen Cloud-Server (etwa Hetzner Cloud, IONOS VPS) funktioniert Schneespur ebenfalls. Das ist immer noch Self-Hosting im Sinne der Datenhoheit — Sie kontrollieren die Maschine, niemand sitzt zwischen Ihnen und Ihren Daten.
Schneespur herunterladen
Signiertes ZIP-Paket. Auf das eigene Webhosting hochladen, Domain im Browser aufrufen — der Browser-Assistent richtet den Rest in etwa zehn Minuten ein. Open Source unter AGPLv3.
Alle Download-Details — Systemanforderungen, Signatur, Lizenz.