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Schneespur

Ohne Abo

Winterdienst-Software ohne Monatsabo

Schneespur ist Open-Source-Software, die Sie einmal herunterladen und auf Ihrem Webhosting installieren. Keine Lizenz pro Nutzer, keine Gebühr pro Fahrzeug, keine Vertragslaufzeit.

Was „ohne Abo" konkret bedeutet

Vier Punkte, die im Unterschied zu üblicher Cloud-SaaS-Software sofort spürbar werden.

  • Keine Lizenz pro Nutzer

    Sie bezahlen nicht pro Admin, pro Fahrer oder pro Kunde. Egal ob ein Fahrer oder zehn, ein Kunde oder dreihundert — die Software kostet nichts pro Kopf.

  • Keine Lizenz pro Fahrzeug

    Klassische Telematik-Anbieter rechnen pro Fahrzeug ab. Bei Schneespur ist die Anzahl Fahrzeuge nur durch das Webhosting begrenzt — Lizenzgebühren fallen nicht an.

  • Keine Lizenz pro Einsatz

    Manche Anbieter staffeln nach Einsatzzahlen oder Daten-Volumen. Schneespur tut das nicht — die Anzahl Einsätze ist nur durch die Server-Kapazität begrenzt.

  • Keine Vertragslaufzeit

    Es gibt keinen Vertrag mit einer Mindestlaufzeit, keine Kündigungsfristen, keine automatische Verlängerung. Sie nutzen die Software, solange sie Ihnen nützt.

Was es ehrlich nicht bedeutet

Vier Klärungen, die zur Glaubwürdigkeit gehören — sonst wäre „kostenlos für immer" ein leeres Versprechen.

  • Komplett kostenlos für immer

    Die Grundsoftware bleibt frei nutzbar. Optionale Premium-Module sind langfristig denkbar — etwa für spezielle Branchen oder erweiterte Funktionen. Ohne diese Module funktioniert Schneespur heute schon vollständig.

  • Keine Hosting-Kosten

    Webhosting kostet weiterhin — typischerweise drei bis fünf Euro pro Monat. Diese Kosten haben viele Betriebe ohnehin für die eigene Website oder E-Mails.

  • Kein Aufwand bei der Einrichtung

    Die Erstinstallation und Schulung kosten Zeit. Schneespur ist auf einfache Einrichtung optimiert (etwa zehn Minuten), aber „Zeit" ist nicht gleich „Geld null".

  • Keine optionalen Services

    Wer kommerziellen Support, Managed Hosting oder maßgeschneiderte Anpassungen wünscht, kann das später als Dienstleistung beauftragen — heute aber nicht im Angebot.

Kostenvergleich auf den Punkt

Größenordnungen für einen typischen kleinen Betrieb mit drei Fahrzeugen. Die genauen Cloud-SaaS-Preise variieren je Anbieter — die Bandbreiten orientieren sich an gängigen Marktpreisen.

Kostenvergleich Cloud-SaaS vs. Schneespur
Posten Typische Cloud-SaaS Schneespur
Software-Lizenz ca. 30–80 € pro Monat (3 Fahrzeuge, Standard-Tarif) 0 €
GPS-Tracking-Gebühr pro Fahrzeug ca. 10–25 € pro Fahrzeug und Monat 0 € (OwnTracks ist kostenlos)
Setup-Gebühr (einmalig) ca. 200–500 € 0 €
Webhosting (typisch DE) — (im SaaS enthalten) ca. 5 € pro Monat
Vertragslaufzeit oft 12–24 Monate, mit Verlängerung keine

Drei-Jahres-Rechnung

Die Verjährungsfrist für Verkehrssicherungspflicht-Ansprüche beträgt drei Jahre — daher ist ein Drei-Jahres-Horizont eine sinnvolle Vergleichsbasis.

Größenordnung Cloud-SaaS

Cloud-SaaS-Kalkulation (3 Jahre, 3 Fahrzeuge)

  • Software-Lizenz: 36 × 60 € ≈ 2.160 €
  • GPS pro Fahrzeug: 36 × 3 × 18 € ≈ 1.944 €
  • Setup: ≈ 300 €
  • Webhosting: bereits inklusive
  • Summe: ≈ 4.400 €

Größenordnung Schneespur

Schneespur-Kalkulation (3 Jahre, 3 Fahrzeuge)

  • Software-Lizenz: 0 €
  • GPS-Tracking: 0 € (OwnTracks)
  • Setup: 0 € (Browser-Assistent)
  • Webhosting: 36 × 5 € ≈ 180 €
  • Summe: ≈ 180 €

Diese Rechnung berücksichtigt keine Einarbeitungs-Stunden. Wer die Self-Hosting-Anteile (Updates, Backups) wirtschaftlich bewerten will, kann pauschal eine Stunde Arbeitszeit pro Monat ansetzen — selbst dann bleibt die Differenz substanziell.

Fragen zu Kosten und Lizenz

Ist Schneespur wirklich dauerhaft kostenlos?
Die Grundsoftware ja. Optionale Premium-Module könnten in Zukunft kostenpflichtig werden. Diese Module sind eine Vision für später — ohne sie funktioniert Schneespur heute schon vollständig. Die heute vorhandenen Funktionen werden nicht plötzlich kostenpflichtig.
Verdient der Hersteller dann gar nichts?
Schneespur wird als privates Open-Source-Projekt betrieben — kein Unternehmen, das Quartalszahlen melden muss. Langfristig sind optionale Services (Premium-Module, Managed Hosting, Installations-Support) denkbar; die Grundsoftware bleibt davon unberührt.
Wo ist der Haken?
Es gibt drei Realitäten, die zur Ehrlichkeit dazugehören: Self-Hosting bedeutet eigene Verantwortung für Updates und Backups; es gibt keinen Telefon-Support; und ein bisschen Einarbeitung ist nötig. Wer das einplant, bekommt eine ehrlich kostenlose Software.
Was, wenn ich später doch Support brauche?
Heute ist kein kommerzieller Support verfügbar. Optionale Services könnten später angeboten werden. Solange das nicht der Fall ist, läuft Support über die FAQ, das integrierte Hilfesystem und die GitHub-Issues.
Lohnt sich der Wechsel von einer Cloud-Lösung?
Wirtschaftlich fast immer. Der Wechselaufwand liegt typischerweise unter zwei Wochen — und ist nach zwei bis drei Monaten Hosting-Ersparnis amortisiert. Den größten Wert hat aber die Datenhoheit, nicht die direkte Ersparnis.
Was, wenn der Hersteller Geld will, nachdem ich umgestiegen bin?
Die AGPLv3-Lizenz erlaubt es niemandem, die heute kostenlose Funktionalität rückwirkend kostenpflichtig zu machen. Ältere Versionen bleiben frei nutzbar. Sollte sich das Geschäftsmodell ändern, betrifft das nur zukünftige Versionen — und auch dann nur, wenn Sie sich dafür entscheiden.

Schneespur herunterladen

Signiertes ZIP-Paket. Auf das eigene Webhosting hochladen, Domain im Browser aufrufen — der Browser-Assistent richtet den Rest in etwa zehn Minuten ein. Open Source unter AGPLv3.

Alle Download-Details — Systemanforderungen, Signatur, Lizenz.